|
 |
| Regie |
|
Jim Powers |
| Darsteller |
|
Allie Haze, Alexis Ford, Julia Ann, Jaslene Jade, Ryan Driller, Johnny Castle, Logan Pierce |
| Kategorien |
|
Pornospielfilme
Bizarre (S/M)
Paartauglich
Parodien
|
 |
|
|
|
|
 |
|
Kondome:
Ja
Silikon:
Ja
Laufzeit: 148 Min.
|
|
|
 |
 |
Über This Isn't Fifty Shades Of Grey
Die Roman-Trilogie "Fifty Shades Of Grey" der Britin E. L. James über eine Studentin, die sich einem älteren Industriellen sexuell unterwirft, wurde weltweit über 30 Millionen Mal verkauft. Eine clevere und frivole Liebesgeschichte, die insbesondere mit süffisanten Schilderungen von S/M-Sex aufwartet.
Jim Powers verfilmte den literarischen Bestseller nun als Hardcore-Pornoadaptation, welcher auch Pärchen und ein weibliches Publikum ansprechen soll. In den Hauptrollen ist ORGAZMIK-'Blickfang' Allie Haze (als Anastasia Steele) und Adonis Ryan Driller (als Christian Grey) zu sehen. Neben zärtlichen Sexszenen und einem frivolen Maskenball, kommt es in dieser Pornoadaption natürlich auch zu leichten S/M-Szenen mit behutsamen Fesselspielen und Peitschenhieben (Spanking). Ein sinnlicher Höhepunkt dieser Verfilmung ist gewiss die Szene, in welcher die Hauptdarstellerin bei verbunden Augen mit Eiswürfeln befriedigt wird.
Ein hocherotischer Pornogenuss für Paare - verfilmt von einem Regisseur, der ansonsten eher der härteren Gangart zuzuschreiben ist ...
|
 |
 |
 |
|
Filmbeurteilung(en)
|
|
 |
|
Cornelius Cream
(ORGAZMIK)
|
Persönliches Gefallen : |
|
|
 |
|
|
'Mommy Porn' nennt man sowas jetzt? Ich nenne das 'Weder-Fisch-Noch-Vogel-Porno'! Der Drahtseilakt beginnt bereits im Menü: Man steht vor der Wahl 'Film mit Story' (eher für Paare und Frauen) oder 'Wall-To-Wall-Version' (eher nur für die Männer). Weder Fisch, noch Vogel! Offensichtlich versucht es da jemand allen irgendwie recht zu machen. Dieser jemand ist Regisseur Jim Powers, den man bisher eigentlich mehrheitlich aus der Gonzo-Pornografie kennt. Ich mag Jim Powers, doch ob ausgerechnet er der richtige Mann für diesen Stoff ist? Ja und Nein! Fisch und Vogel!
Bald stellt sich heraus: Jim Powers gibt sich alle Mühe den Spagat zu schaffen! Das kann man ihm wirklich zu Gute halten, doch manchmal ist es ja auch dann zu wenig, wenn man einfach alles gegeben hat. Auf Grund der Romanvorlage ist der Stoff von FIFTY SHADES OF GREY für einen pärchenfreundlichen Porno der Extraklasse ja geradezu ideal. Leider wurde die gute Ausgangslage durch den aufgebotenen Cast gleich im Vornherein reduziert. Okay, der männliche Part ist zwar stimmig besetzt und auch Allie Haze mag als Hauptdarstellerin noch passen. Doch was machen diese blondhaarigen Silikonwunder im Line-up? Damit wird sich ja wohl kaum eine Mehrheit der Zuschauerinnen identifizieren können? Dieser Schuss ging voll ins kalte Wasser! Noch schlimmer kommen allerdings die teils reichlich fantasielosen (um nicht zu sagen 'billigen') Locations rein. Wo bleibt denn da der teuer beschriebene 'Luxus' aus dem Roman? Das alles ist für eine knisternde Gesamtstimmung in der Tat wenig hilfreich.
Nun, ich will nicht alles schlecht reden, und beim Sex macht es Powers - man höre und staune - klar besser: Da gibt es viele feinfühlige Momente zu sehen. Beispielsweise wenn der Typ seinem Mädchen vor dem Sex cool die Turnschuhe auszieht, sie oral oder mit Eiswürfeln befriedigt. Gelungen sind auch die sinnlichen und leidenschaftlichen Anleihen aus dem S/M-Bereich. Zufriedenstellend ist nicht zuletzt die Kameraführung: Manchmal sieht man sogar den Kerl beim Sex! Freilich gibt es aber auch die 'tumben' und vielerseits gefürchteten Nahaufnahmen zu sehen. Sie erinnern sich: Weder Fisch, noch Vogel!
Mein Fazit: Die Erwartungen wurden hier zwar keinesfalls übertroffen, aber Jim Powers kommt gerade mal noch mit einem blauen Auge davon. Paaren kann man diese Pornoadaption unter den angesprochenen Vorbehalten empfehlen. Das Kalkül 'es allen recht machen zu wollen', wäre aber beinahe zum schmerzhaften Bumerang geworden - hätte man denn die wichtigste Zielgruppe von FIFTY SHADES OF GREY verpasst.
|
 |
|
Peach Ball
(ORGAZMIK)
|
Persönliches Gefallen : |
|
|
 |
|
|
Ich habe zwar die Bücher der Vorgabe nicht gelesen, doch mit dem ganzen Hype darum kommt man um diese Porno-Adaption nicht herum. Und ich habe so das Gefühl, es wird auch nicht die letzte gewesen sein. Etwas Stirnrunzeln verursachte die Tatsache schon, dass sich ein Label wie 'Smash Pictures' an diesen Stoff wagt, schliesslich sind die Jungs sonst eher für Gonzo-Filme bekannt. Unter dem Strich muss ich aber sagen, das Resultat kann sich durchaus sehen lassen. Mit Ryan Driller fand ich den männlichen Part sehr gut besetzt, er spielt seine Rolle gut und glaubwürdig. Ebenfalls Allie Haze als Studentin macht einen guten Job. Es sei hier auch grad erwähnt, dass die meisten Sex-Szenen mit Anastasia (Allie Haze) und Christian Grey (Ryan Driller) sind. Lediglich eine sehr gelungene Femdom-Szene sowie eine weitere Szene zwischen Anastasias Wohnpartnerin und Grey's Bruder sorgen da noch für Abwechslung. Die sich aufbauende Beziehung zwischen Anastasia und Christian kommt gut rüber, wenn auch der Film am Anfang mit diesem Interview einen etwas harzigen Start hat. Die sich steigernde Lust und die zusehendst härter werdenden Praktiken machen aber an - vorausgesetzt natürlich man ist offen für das Spiel zwischen Dominanz und Unterwerfung. Hier auch gleich angemerkt, dass man sich durchaus die eine oder andere Fantasie für das eigene Liebesspiel mitnehmen kann.
In der Regel ist ja so, dass ein "Dominus" oder eine "Domina" mit ihren Sklaven keinen Sex hat. Diese Tabu-Regel scheint hier keine Anwendung zu finden, offenbar im Buch aber auch nicht. Man muss hier aber auch festhalten, dass weder Buch noch diese Pornoadaption sich an ein eingefleischtes S/M Publikum richtet. So sind auch die Praktiken weder übermässig grob oder hart. Ebenso hat es einige Szenen, die keinen Bezug zu S/M haben. Was mich beim Film stört sind die Settings. Die Möbel und Räume haben einen viktorianischen Groove aber ohne Stil, es wirkt etwas billig. Einen jungen, reichen Geschäftsmann sehe ich eher in einem nüchtern durchgestylten Designerhaus.
|
 |
 |
 |
|