English Francais Deutsch
Orgazmik Europe
Hauptseite | Film Katalog Inhalt Einkaufswagen | Bestellung absenden | Merkzettel | Infopoint | Login
BIOGRAFIE/PORTRAIT

Moli









Filmografie
Alle bei ORGAZMIK erhältlichen Filme mit
Moli als
Regisseur


Website
Steckbrief


Biografie
Der deutsche Regisseur Nils Molitor stand seit der Geburtsstunde der Magma Filmproduktion anfangs der 90er Jahre an der Seite seines Vaters (der ebenfalls als 'Moli' auftrat) und hat die Firma zu einem der führendsten Sexfilmproduktionsfirmen in Deutschland aufgebaut. Professionelles Filmemachen mit einer gehörigen Portion an filmtechnischem Perfektionsfetischismus für die vielen kleinen Details wie Ausleuchtung, Steadycam- und Kamerakranfahrten, gehören dazu, um die geile Porno-Sahnetorte "made in Germany" mit einer fetten Kirsche oben drauf abzurunden.

Doch was nützt einem eine solche Crew, wenn man keine neckischen Models an Land ziehen kann? Auch da hat sich die Produktionsfirma Magma Film einen Namen gemacht und bewiesen, dass sie ein goldenes Händchen und eine gut funktionierende Spürnase für Nachwuchstalente besitzt. Darstellerinnen wie Julia Channel, das französisch-italienische Top Model wurde von Nils Molitor mitte der 90 Jahre des letzten Jahrhunderts entdeckt. Channel hatte ihren Einstieg bei der Magma Film in Essen, durch deren Produktionen sie Schlag auf Schlag in den europäischen Starlet-Himmel katapultiert wurde und sich schon nach einem Jahr, 1996, in den Flieger nach Los Angeles setzte, um dort Karriere zu machen.

An der Seite von Molitor steht auch der seit Jahren in der Branche als Agent und "Model-Jäger" arbeitende Klaus Goldberg mit seiner X-Cast Agentur in Berlin. Goldberg, welcher übrigens mit Isabel Golden verheiratet ist, hat eine feine Spürnase, wenn es um das Entdecken von neuen Girls geht. Magma Stars wie Anja Juliette Laval, Tyra Misoux, Susi Webstar und das Berlinale Sternchen Sibel Kekilli gehör(t)en zur neuen Generation deutscher Models nach der Jahrtausendwende, welche hunderte von Fans auf ihren Sofas begeistern und Unruhe in deren Hosen stiften.

Eine Neuheit in der Branche ist auch die Allianz zwischen der französischen Produktionsfirma Blue One in Paris und der Magma Film – eine deutsch-französische Sexfilmer-Freundschaft. Ihr erstes gemeinsames Projekt mit dem Titel DIE 8.SÜNDE hat im März 2003 das Licht auf dem DVD Markt erblickt und ist eine Co-Regie Produktion zwischen Nils Molitor und dem französischen Regie-Altmeister Alain Payet. 2005 trennte sich Nils Molitor von der Magma Film GmbH und gründete seine eigene Produktionsfirma Kiez Film in Berlin. Wir haben es geschafft, dass der vielbeschäftigte Moli zwischen den zahlreichen Drehaufträgen uns für ein paar Fragen Rede und Antwort gestanden ist.

Lenzl4: Was reizt Dich am Sexfilmgeschäft?
Nils Molitor: Gereizt hat mich nichts besonderes, da ich das Geschäft ja nicht kannte. Was mir heute daran besonders gut gefällt ist, dass man, wenn man Pornos macht seine eigenen Gedanken selber umsetzen kann. Ich kann angefangen von der Story über die Umsetzung bis hin zum Licht, Kamera usw. alles selbst entscheiden und mitgestalten. Die Freiheit, die man hat, wenn man Pornos produziert, hat man sonst höchstens noch in nicht-kommerziellen Filmen.

L4: Was ärgert Dich am meisten zur Zeit in der Branche und was würdest du gerne ändern?
Moli: Am meisten ärgert mich, dass alles heute so schnelllebig ist. Ein Film, den wir machen, ist immer nur für einen Monat aktuell. Es zählt heute nicht mehr ( zumindest meist nicht ) die Qualität sondern die Quantität. Weiterhin habe ich das Gefühl, dass es früher mehr Darsteller gab, die auch Wert auf einen guten Film gelegt haben. Es war kein Problem Leute zu finden, die Interesse an einem guten Film hatten. Heute ist es so, dass wenn wir einen aufwendigeren Film machen, wir immer sogenannte Nebenszenen drehen müssen, da wir sonst keine Darsteller/innen finden, die auch mal einen Tag kommen, ohne eine X-Szene zu haben. Ändern würde ich gern den Preis der Filme, denn wenn unser Produkt besser bezahlt wird, dann könnten wir auch aufwändiger und besser produzieren.

L4: Was macht der Unterschied zwischen den amerikanischen und europäischen Produzenten aus?
Moli: Ich denke, dass die Amerikaner bessere „Schauspieler“ vor der Kamera haben. Auch haben sie oft ein größeres Budget. Die Qualität in Europa halte ich aber für besser. Auch halte ich das Streben in amerikanischen Filmen nach der „perfekten Frau“ für nicht richtig.
Im sogenannten Gonzo-Film finde ich, dass die Amis zur Zeit zu weit gehen. Gewalt gegenüber Frauen hat mit Sex in meinen Augen nichts zu tun.

L4: Was würde Dich reizen?
Moli: Einmal einen Film zu produzieren, bei dem ich nicht auf das Budget, die Zeit und gemafreie Musik achten muss. Einfach einen Film in echter Spielfilmqualität zu machen.

L4: Was würdest du gerne jenen Leuten auf den Weg geben, welche es sich überlegen vor oder hinter der Kamera ins Pornofilmgeschäft einzusteigen?
Moli: Nur mit Liebe zum Beruf kann man im Filmgeschäft weiterkommen, ganz egal ob man Porno oder Spielfilme macht. Wenn ich mir in Deutschland anschaue, dass z.B. der Beruf des Mediengestalters für Arbeitslose und Berufsumsteiger angeboten wird, denk ich mir, dass das nicht gut geht. Wenn man ins Filmgeschäft geht, muss man es selbst wollen und es nicht tun, weil es gerade nichts anderes gibt. Es ist ein Beruf, den man nur mit Leidenschaft richtig ausüben kann.


Wussten Sie, dass Moli . . .

... Molis Lieblingsband Metallica ist und er den Rapper Eminem verdammt gut mag, auch wenn diese beiden Musikrichtungen nicht so richtig zusammen passen?

... sein Lieblingsfilm FROM DUSK TILL DAWN ist?

... die Harry-Potter-Bücher gerne liest?


Auszeichnungen
2002 Venus (Berlin) Bester deutscher Regisseur des Jahres
2001 Venus (Berlin) Spezialpreis der Jury
2000 Venus (Berlin) Bester deutscher Regisseur des Jahres


Copyright (c) 1996-2017 Orgazmik Media
Kontakt / Impressum | Shop Informationen | RSS Feeds | Partnerprogramm

     Orgazmik 1996      Man fickt Deutsch - Download Angebot